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 - Verkehrsausleitung AS Woringen
20. Oktober 2010
Woringen/Grönenbach (MD). Am Mittwoch Nachmittag kam es auf der BAB 7 zwischen den Anschlussstellen Woringen und Grönenbach zu mehreren Verkehrsunfällen in beiden Fahrtrichtungen. Das THW Memmingen leitete den Verkehr bei der AS Woringen aus.
Vermutlich aufgrund eines Temperaturabsturzes, mit folgendem Hagelschauer, Schneefall und dementsprechender Straßenglätte kam es am Mittwoch gg. 15:00 Uhr auf der BAB 7 zwischen den Anschlussstellen Woringen und Grönenbach in beiden Fahrtrichtungen zu mehreren Verkehrsunfällen. Im Einsatz befand sich ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.
Auch das THW wurde zum Schadensereignis alarmiert. Nachdem der Fachberater vor Ort den Kontakt zur Einsatzleitung aufgenommen hatte, wurde der Aufgabenbereich der Helfer definiert: wenige Zeit später konnte, auf Anordnung der Polizei, mit einer Mannschaft (MTW-TZ) der Verkehr bei der Anschlussstelle Woringen ausgeleitet und die Auffahrt von drei weiteren Helfern (MTW-OV) gesperrt werden.
Nachdem die Rettungsarbeiten in Fahrtrichtung Süd abgeschlossen waren, konnte der Verkehr gg. 16:30 Uhr wieder freigegeben werden.
THW Einsatzprofil:
Helfer:
10 Helfer inkl. Fachberater
Fahrzeuge:
MTW-TZ, MTW-OV, PKW-OV
Material:
div. Verkehrssicherungsätze
Aufgaben:
-Fachberater an der Einsatzstelle
-Ausleiten und Sperren der Auffahrt bei der AS Woringen
Foto: Stefan Hampp (THW-MM)
 - Sichern mit Greifzügen
 - Angeben mit Autokran
 - Auspumpen der Ulmer Schachtel
11. September 2010
Pfuhl bei Neu-Ulm (DU). Am frühen Abend forderte das THW Neu-Ulm die schweren Hebekissen des THW Memmingen an, um ein gesunkenes Schiff, eine sog. "Ulmer Schachtel" zu bergen. Auch die Ulmer Feuerwehr wurde mit ihrem "Joker", einem 4-Achs-Autokran, angefordert.
Die Ulmer Schachtel "Ulm" befand sich auf der Donau (Kilometer 2581,5) stromaufwärts beim Kraftwerk Böfinger Halde im Schleuseneingangsbereich, als sie aus noch nicht bekanntem Grund mit Wasser vollief und sank. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Neu-Ulm und des THW Neu-Ulm sicherten die Einsatzstelle. Nach einer ersten Erkundung, auch mit Tauchern, und der anschließenden Bewertung der Lage wurden zwei mögliche Joker nach alarmiert.
Um die Ulmer Schachtel leer Pumpen zu können, musste sie um ca. 0,5 m angehoben werden. Dies sollte entweder mit einem Autokran der Feuerwehr Ulm oder mit schweren Hebekissen des THW Memmingen zu realisieren sein. Die Hebekissen können bis zu 153 Tonnen anheben und hätten bei Verwendung von zwei Stück eine ausreichende Hubhöhe erreicht. Das THW Memmingen wurde gegen 18 Uhr alarmiert und machte sich mit zwei Fahrzeugen und fünf Mann auf den Weg nach Neu-Ulm.
An der Einsatzstelle angekommen wurde von der Einsatzleitung entschieden, es zunächst mit dem "Joker" Autokran zu versuchen. Um bei einem scheitern dieser Einsatzvariante den Memminger "Joker" schnell einsetzen zu können, wurde ein Teil der Ausstattung zur Einsatzstelle transportiert.
Nach mehreren Versuchen die Ulmer Schachtel anzuheben hatte der Autokran gegen 22:30 Uhr die Schachtel am Haken und es konnte mit dem Auspumpen begonnen werden. Nach dem Beladen konnten wir gegen 23 Uhr die Einsatzstelle an der Donau Richtung Memmingen verlassen. Einsatzende war dann um Mitternacht.
Bilder: Daniel Unglert (THW-MM) Links: THW Neu-Ulm, FW Neu-Ulm, FW Ulm
 - Kreuzung Allgäuerstraße/Schweizer Ring
 - Kellertreppe, hier stand das Wasser fast 2 Meter hoch.
10. Juli 2010
Memmingen (KL). Eine Gewitterzelle, die sich genau über Memmingen entladen hat, sorgte am frühen Abend für zahlreiche Einsätze. Bis zu 40l in 20 Minuten ließen zahlreiche Keller volllaufen.
Das Technische Hilfswerk war mit 18 Helfern und allen Pumpen und Wassersaugern zusammen mit der Feuerwehr mehrere Stunden beschäftigt, um die Schäden in vielen Haushalten etwas zu lindern. Mehr als 100 Notrufe gingen in kurzer Zeit bei Polizei, Feuerwehr und THW ein.
Die Regenmengen waren so groß, dass zum Teil die Straßen bis über die Gehwege mit Wasser gefüllt waren. Das Wasser bahnte sich über Lichtschächte, Kellertreppen und auch die Kanalisation seinen Weg in die unteren Geschosse.
Im Laufe des Abends wurden noch Sandsäcke zu einer Industriehalle gebracht, um Eindringen von Oberflächenwasser zu unterbinden.
Eingesetzte Fahrzeuge GKW I, GKW II, Kipper, MLW Pumpen, MTW-OV, PKW-OV
Bilder: THW Memmingen / privat (1)
 - Beleuchtung wird aufgebaut
 - Brandobjekt von Norden
16. März 2010
Ottobeuren (MD). Am späten Dienstagabend brach aus bisher noch ungeklärter Ursache in einem Ottobeurer Wohnhaus ein Brand aus. Ersten Schätzungen nach beläuft sich der Schaden auf ca. 200.000 €. Verletzt wurde niemand.
Gegen 22:00 Uhr wurden mit Alarmstufe 3 die ortsansässige und in der Umgebung liegenden Feuerwehren, sowie die FFW Memmingen u. Benningen in die Bahnhofstraße Ottobeuren gerufen. Ebenso fuhr der THW-Fachberater (autom. Alarmierung bei Stufe 3) das Schadensereignis an.
Die Einsatzkräfte begannen schnell von beiden Seiten mit der Brandbekämpfung und konnten so ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern. Kräfte des THW Memmingen (Vermittlung durch den THW-Fachberater) unterstützten die Löscharbeiten durch Beleuchtung des Schadensobjekts mit zahlreichen Scheinwerfern.
THW Einsatzprofil:
Helfer:
22 Helfer inkl. THW-Ansprechpartner
Fahrzeuge:
GKW I, MLW-Beleuchtung, MTW-OV
Aufgaben:
-Beleuchtung der Einsatzstelle
Bilder: THW Memmingen
 - THW Sicherungstrupp unter Atemschutz
 - Helfer übernehmen die Dachabdeckung
 - Türsicherung wird vorbereitet
 - Verriegelung der Haustür
06. Februar 2010
Memmingen (MD). Am Vormittag des 6. Februar brach aus bisher ungeklärten Gründen in der hinteren Gerbergasse (Memminger Altstadt) ein Feuer aus, das sich rasch zu einem Vollbrand entwickelte. Polizei, Rettungsdienst mit Notarzt, Feuerwehr und der THW-Ansprechpartner wurden alarmiert. Später kamen auch Helfer des Technischen Hilfswerks zum Einsatz.
Gegen 10:30 Uhr meldeten mehrere Mitteiler über Notruf starke Rauchentwicklung über einem Anwesen in der Gerbergasse. Beim Eintreffen der Feuerwehr MM stand das erste Obergeschoss des Reihenhauses bereits im Vollbrand, sodass die Alarmstufe folgerichtig erhöht wurde.
Zur Zeit des Geschehens befand sich ein 29-jähriger Mann im Gebäude, der sich mit einem Sprung aus dem 1. OG selbst retten konnte. Er kam mit leichten Verbrennungen und einer Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus. Angrenzende Anlieger wurden evakuiert.
Die Feuerwehr nahm mit zwei Drehleitern von außen und Trupps unter Atemschutz von innen die Brandbekämpfung auf, so dass ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude weitgehend verhindert werden konnte. Das THW Memmingen unterstützte hierbei mit zwei Atemschutztrupps - zuvor wurde durch den THW-Ansprechpartner (automatische Alarmierung bei Alarmstufe 3, 6 u. 7) die kleine Helferschleife alarmiert. Der Brand breitete sich bis in den Dachboden aus. Glutnester in den Fehlböden erschwerten die Löscharbeiten. Das Gebäude brannte komplett aus. Ein Feuerwehrmann und ein Angestellter der Stadt Memmingen erlitten leichte Verletzungen.
Der bis dato geschätzte Schaden beziffert sich lt. Polizei auf rund 150.000 Euro. Wegen der noch ungeklärten Brandursache wurde das Gebäude durch die Kriminalpolizei gesperrt. Das THW übernahmen die Sicherung der Haustür und Absperrung des Schadensobjekts mit Bauzäunen. Nach Beleuchtung des Schadenobjekts musste des weiteren am angrenzende Gebäude das Dach gegen Witterungen geschützt werden. Dabei konnte man auf die Unterstützung durch die Drehleiter der FFW Memmingen zurückgreifen.
THW Einsatzprofil:
Helfer:
20 Helfer inkl. THW-Ansprechpartner
Fahrzeuge:
GKW I, GKW II, MLW-Lbw, Kipper, MTW-OV
Aufgaben:
-Bereitstellung zweier Atemschutztrupps
-Dachsicherung gg. Witterung
-Verriegelung der Haustür mit Holzkonstruktion
-Beleuchtung der Einsatzstelle
-Absperrmaßnahmen mit Bauzäunen
Quelle: eigener Bericht/Memminger Zeitung/PP Schwaben-Süd/West
 - Auffahrunfall bei der AS Berkheim
 - Heckklappe wird gesichert
3. Januar 2010
Memmingen (MD). Der erste THV-Dienst im neuen Jahr hat die Helfer auf Trab gehalten. Die Gruppe war mit mehreren Aufträgen gut beschäftigt.
Die erwartete erste Reisewelle im neuen Jahr hat auf A7 und A96 zu den befürchteten Problemen geführt. Bei dichtem Verkehr kam es zu mehreren Auffahrunfällen, bei den auch das THW als Absicherung und Unterstützung für die APS im Einsatz war. Ingesamt 4 Unfälle mit mehreren Fahrzeugen hatten das Team praktisch von Dienstbeginn um 11 Uhr bis 19 Uhr durchgängig beschäftigt.
Im Rahmen des sog. THV-Dienst (Technische Hilfe auf Verkehrswegen) unterstützen THW-Ortsverbände in Bayern zur Hauptreisezeit die Polizei. Der Ortsverband Memmingen praktiziert dies seit 2005 im Bereich der Autobahnpolizei Memmingen.
Bilder: Sven Mayer (THW-MM)
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