06.10.2017, von Dominik Helms

Großübung: Brand eines Sägewerks in Zell

Memmingen/Zell. Nachwuchseinsatzkräfte üben die Bewältigung eines Großbrands in einem Sägewerk: Hand in Hand arbeiten Junghelferinnen und Junghelfer des THW, der Feuerwehren und der Rettungsdienste - wie "die Großen" - zusammen. Wenn Menschen in Not sind und Hilfe brauchen, ist schnelle und effektive Team-Arbeit gefragt.

Es brennt - ein Sägewerk. Personen sind in Gefahr. Mit Blaulicht und Martinshorn rücken die Einsatzkräfte an: die Jugendfeuerwehren aus Bad Grönenbach, Benningen, Memmingerberg, Ottobeuren, Woringen, Wolfertschwenden und Zell - die Jugendlichen des BRK in Ottobeuren und Woringen - die Junghelferinnen und Junghelfer des THW in Memmingen. Weit mehr als 100 Jugendliche üben mit ihren Betreuerinnen und Betreuern für den Ernstfall.

Sie erkunden die Einsatzstelle: treffen Maßnahmen zur Verkehrsabsicherung, bauen eine Löschwasserversorgung auf und beginnen mit den Löscharbeiten. Das THW beginnt wegen der hereinbrechenden Dunkelheit mit dem Ausleuchten der Einsatzstelle. Nach vermissten Personen wird gesucht, sie werden gerettet und medizinisch erstversorgt. Eine Person ist unter einer Metallmulde eingeklemmt und muss von den Junghelferinnen und Junghelfern mit Zahnstangenwinden befreit. Nach etwa 90 Minuten ist das Feuer aus. Alle Verletzten sind versorgt und in Sicherheit. Die Übung ist erfolgreich verlaufen. Bei einer gemeinsamen Brotzeit und reichlich Gelegenheit die Fahrzeuge der anderen Organisationen zu begutachten klingt der Abend aus. Danke, Feuerwehr Zell, für die Vorbereitung und die Einladung zu dieser Übung!

Bilder: THW Memmingen


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