Neujahrsempfang 2026

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Der THW Ortsverband Memmingen konnte bei seinem Neujahrsempfang ‎ viele Gäste begrüßen: Helferinnen und Helfer, Arbeitgeber, Vertreter aus Politik und ‎Wirtschaft sowie der Feuerwehren, der Polizei und der ‎Katastrophenschutzbehörden.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2025 hob Klaus Liepert, Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW) in Memmingen, das große Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hervor. Wie in den Jahren zuvor waren die Einsatzkräfte des THW kontinuierlich und intensiv gefordert. Rund 19.500 Dienststunden dokumentieren eindrücklich die Leistung der Memminger Einsatzkräfte, die im vergangen Jahr 42mal zu Einsätzen gerufen wurden und ein breites Spektrum von Einsatzoptionen abdeckten.

Der Blick auf die Zahlen lässt ein ruhiges Jahr vermuten. Ein genauerer Blick auf die Ereignisse dokumentiert jedoch Vielfalt und Vielzahl der Aktivitäten der Memminger Einsatzkräfte: angefangen von den Kernbereichen Ausbildung und Einsatz bis hin zu Maßnahmen im Bereich der Liegenschaftsentwicklung gab es viel zu tun. Höhepunkt, so Liepert, sei das Jubiläum „70 Jahre THW in Memmingen“ gewesen, das nicht nur mit einem Festakt, sondern auch mit einem Tag der offenen Tür in der Memminger Fußgängerzone begangen wurde. In die besonderen Herausforderungen des schwierigenEinsatzes nach dem Zugunglück im baden-württembergischen Riedlingen gab Zugführer Stephan Zettler einen Einblick. Nachdenklich fiel Lieperts Blick auf die derzeitige Sicherheitslage aus: die Bedeutung der Aufgabe Zivilschutz wachse kontinuierlich. Dem habe man u.a. auch mit einer mehrtägigen Zivilschutzübung im schweizerischen Eiken Rechnung getragen und daraus wichtige Erkenntnisse abgeleitet.

Trotz der ständig weiterwachsenden Aufgaben verfügt der Ortsverband über eine weiterhin hervorragende Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer und keine Nachwuchssorgen, freute sich Liepert: „Im Gegenteil. Wir wachsen weiter. Und das ist gut. Auch die Jugendgruppe ist mit 29 Kindern und Jugendlichen stark.“ Dankbar zeigte er sich für die Stabilität in der Führungsmannschaft und verabschiedete Andreas Würzer als Gruppenführer der Fachgruppe Logistik/Verpflegung, der diese Aufgabe nun nach 23 Jahren an Tamara Brauchle übergab.

Ein wichtiges Signal für die Zukunft habe der Deutsche Bundestag gegeben: waren die letzten Jahre für das THW finanziell mit Herausforderungen verbunden, so seien nun die Weichen für die dringend erforderlichen Investitionen im Bevölkerungsschutz gestellt. Diese gelte es nun, so Liepert, schnell und wirksam umzusetzen. Auch der Ortsverband Memmingen profitiere unmittelbar von diesen Beschlüssen. Für dringend erforderliche Liegenschaftsmaßnahmen in Memmingen stünden nun Haushaltsmittel zur Verfügung.

Wichtiger Schlüssel für die erfolgreiche Krisenbewältigung sei das gute Miteinander aller verantwortlichen Akteure. Hier zeigte sich Liepert dankbar, dass es in der Region in den vergangenen Jahrzehnten gelungen sei, eng, vertrauensvoll und effektiv zum Schutz der Bevölkerung zusammenzuwirken.

Matthias Helbig, Leiter der Regionalstelle Kempten, dankte den Helferinnen und Helfern für das gezeigte Engagement. In besonderer Weise würdigte er das Engagement von Tamara Brauchle, Laura Durach und Carsten Oldewurtel, die er mit dem „Helferzeichen in Gold“ auszeichnete sowie von Uwe Berlinghof, den er mit dem „Helferzeichen in Gold mit Kranz“ auszeichnete. Zahlreiche weitere Helferinnen und Helfer konnten für ihre langjährige erfolgreiche Mitwirkung im ‎Ortsverband geehrt werden: Lea Müller, Heiko Münstermann, Matthias Zettler (10 Jahre), Alexander Steur, Sara Unglert (20 Jahre).

Besonders beeindruckt zeigte er sich, dass drei Helfer des Ortsverbandes Memmingen auf mehr als ein halbes Jahrhundert Engagement im THW zurückschauen können. Sie seien, so Helbig, leuchtende Vorbilder für ein dauerhaftes und langfristiges ehrenamtliches Engagement, das gerade im Bevölkerungsschutz unverzichtbar sei. Er würdigte Johannes Sommer für 50 Jahre, Berthold Kuhn für 60 Jahre und das Gründungsmitglied des Memminger Ortsverbandes Eduard Lorenz für 70 Jahre Engagement im Technischen Hilfswerk.

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