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THW-Thema

Kraftfahrerbelehrung

30. Januar 2016

Memmingen (DH). Belehrung für die Kraftfahrer des THW-Memmingen. Jedes Jahr werden alle Kraftfahrer des Ortsverbandes über wichtige Vorschriften für das Führen von Kraftfahrzeugen im THW informiert.

Nach einem Vortrag zur aktuell gültigen Dienstvorschrift Kraftfahrwesen, der die wichtigsten Themenbereiche für die Kraftfahrer im THW behandelte, wurden die Kraftfahrer in einer Stationenausbildung mit praktischen und theoretischen Fragestellungen geschult. Inhalte waren das Anlegen und Fahren mit Schneeketten, die Handhabung der Seilwinde, Verbinden und Trennen von Fahrzeugen (BE/CE) sowie der Funkverkehr mit der Integrierten Leitstelle und die Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten.

Nach dem Mittagessen führten die Helferinnen und Helfer zunächst an allen Fahrzeugen des Ortsverbandes eine umfangreiche Abfahrtkontrolle durch und absolvierten dann eine größere Strecke im Landkreis und der Stadt Memmingen als „geschlossener Verband“. Das Fahren im geschlossenen Verband ist notwendig, um in kurzer Zeit eine große Anzahl von Fahrzeugen an einen Einsatzort zu verlegen, was insbesondere bei Großschadenslagen häufig notwendig wird.

Bilder: THW Memmingen




THW-Jugend: Erfolg beim Schwabencup

23. Januar 2016

Kempten/Durach (DH). Erfolg beim Schwabencup. Die Mannschaft der THW-Jugend Memmingen gewinnt das Völkerballturnier der schwäbischen THW-Jugenden: erster Platz.

Am Samstag den 23. Januar 2016 trafen sich 12 Mannschaften, die aus den Junghelferinnen und Junghelfern der THW Ortsverbände in Schwaben gebildet wurden, in Kempten zum Völkerballturnier. Mit 12 Jugendlichen und fünf Betreuern war Memmingen mit einer starken Truppe vertreten. Die 1. Memminger Mannschaft gewann das Turnier in einem fairen Wettkampf vor den beiden Dillinger Mannschaften. Die 2. Mannschaft erreichte in einer Spielgemeinschaft mit der THW-Jugend Neu-Ulm den 11. Platz.

Ausbau der Beleuchtungskomponente

LED-Flächenleuchte bei einer Ausbildung
Stromerzeugungsaggregat

Januar 2016

Memmingen (DH). Seit Beginn des Jahres 2016 verfügt der Ortsverband Memmingen über eine neue LED-Flächenleuchte zur Ausleuchtung von Einsatzstellen. 

Mit dem Sonderfahrzeug Licht betreibt das THW bereits seit 1989 ein Fahrzeug, das mit einem 25kVA Stromerzeugungsaggregat, umfangreichen Leuchtmitteln und Elektroleitungen ausgestattet ist. Damit können Einsatzstellen von einer Fläche bis zu 20.000 m² ausgeleuchtet werden. Durch das im Jahr 2014 vom Förderverein durch Spenden und die Unterstützung der Stadt Memmingen und des Landkreises Unterallgäu beschaffte Stromerzeugungsaggregat mit einem Lichtmast von 9,5m Höhe steht ein weiteres effektives und kraftvolles Leuchtmittel (210.000lm) zur Verfügung.

Im Jahr 2015 wurde das THW in zahlreichen Einsätzen zur Ausleuchtung von Einsatzstellen von Feuerwehren und Polizei angefordert. Vor diesem Hintergrund hat sich der Helferverein entschlossen, für den Ortsverband zusätzliche Leuchtmittel zur Verfügung zu stellen. Dabei wurde auf eine stromsparende LED-Technologie gesetzt, so dass bei geringerem Stromverbrauch eine noch stärkere Beleuchtung erreicht werden kann.

Neben drei LED Strahlern mit je 160W und einer Lichtleistung von rund 14.000lm wurde eine LED-Flächenleute mit 960W und 100.000lm beschafft. Mit dieser erweiterten Ausstattung ist das THW Memmingen künftig in der Lage, noch schneller als bisher eine umfangreiche und weitgehend blendfreie Ausleuchtung von Einsatzstellen vorzunehmen.

Ausbildung der Fachgruppe Räumen: Motorsäge

16. Januar 2016

Ottobeuren/Langenberg (DH). Die Fachgruppe Räumen nutzte ihren ersten Samstagsdienst zu einer Ausbildung im Umgang mit der Motorsäge.

Im Zuge von Baumfällarbeiten in Langenberg bei Ottobeuren bestand für die Fachhelfer Räumen Gelegenheit, die Arbeit mit der Motorsäge zu trainieren. Zwar verfügen die Helfer als „Bediener Motorsäge“ alle über eine entsprechende Ausbildung, für eine routinierte und sichere Handhabung – auch im Einsatzfall – ist es jedoch unerlässlich, die notwendigen Techniken regelmäßig anzuwenden und weiterzuentwickeln. Nach einer Wiederholung der theoretischen Grundlagen an einem vorangehenden Dienst, stand der Samstag ganz im Zeichen der Praxis: Fälltechnik, Baumfällung sowie Schneiden von liegendem Holz (auch unter Spannung).

Bilder: Tobias Hassel, Thomas Heiland, THW Memmingen

Neujahrsempfang

Gäste beim Neujahrsempfang
Auszeichnung der Helfer der LogV für ihren Einsatz beim G7-Gipfel
Gruppenbild der für ihre Zugehörigkeit und ihr Engagement geehrten Helferinnen und Helfer
Grusswort von Marlene Preißinger
Dank für 10 Jahre THV-Dienst
Buffet der Fachgruppe LogV


9. Januar 2016

Memmingen (DH). Der THW Ortsverband Memmingen konnte bei seinem Neujahrsempfang wieder viele Gäste begrüßen: Helferinnen und Helfer, Arbeitgeber, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie von den Feuerwehren, von anderen Hilfsorganisationen und den Katastrophenschutzbehörden.

In seiner Ansprache schaute der Ortsbeauftragte Klaus Liepert auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr 2015 zurück.  Ein Schwerpunkt der Aktivitäten im vergangenen Jahr war der G7-Gipfel. An einem Hubschrauberlandeplatz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen verpflegte die Fachgruppe Logistik/Verpflegung die dort eingesetzten Beamten der Bundespolizei und Helfer anderer THW-Einheiten. Über einen Zeitraum von zwei Wochen wurden im Zweischichtbetrieb ca. 300 Personen versorgt. Die 24 Helfer aus Memmingen waren rund 4.500 Stunden im Einsatz. Gleichsam nebenbei wurde das Jubiläum zum 60jährigen Bestehen des Ortsverbandes begangen. Bei einem Aktionstag für die Öffentlichkeit präsentierten die Helfer sich und das THW in der Fußgängerzone. Gefeiert wurde der Geburtstag in einem Festakt im Kreuzherrensaal mit Vertretern aus Politik und anderer Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks in Bayern. Aus diesem Anlass wurde eine Informationsschrift über den Ortsverband zusammengestellt.

Aufgrund der sich im Lauf des Jahres zuspitzenden Flüchtlingskrise entwickelte sich ein weiterer Einsatzschwerpunkt. Neben Unterstützungsarbeiten für die Stadt Memmingen und den Landkreis Unterallgäu beim Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtungen waren Helfer auch bei den beiden Großprojekten des THW, dem Aufbau der Warteräume in Erding und Feldkirchen, im Einsatz. Insgesamt wurden hier 1.500 Einsatzstunden geleistet.

Neben diesen Großprojekten konnte bei zahlreichen weiteren Einsätzen technische Hilfe geleistet werden. Eine Schlüsselrolle spielte dabei das im Jahr 2014 neu in Dienst gestellte 60kVA Aggregat. Sowohl die Versorgung mit Strom als auch die Fähigkeit, schnell große Flächen auszuleuchten waren dabei gefragt. Bei einem Großteil der Anforderungen im vergangenen Jahr war das Aggregat im Einsatz – insgesamt 9-mal.

Beinahe unbemerkt ereignete sich im Jahr 2015 ein weiteres Jubiläum. Seit nunmehr 10 Jahren leistet der Ortsverband zur Unterstützung der Autobahnpolizei Memmingen an verkehrsreichen Tagen oder bei besonders widrigen Wetterverhältnissen Technische Hilfe auf Verkehrswegen (THV). Hier waren Helfer an 20  Tagen – insgesamt knapp 700 Stunden – im Einsatz und sicherten etwa 30 Unfallstellen und Pannenfahrzeuge ab. Außerdem wurden verschiedenste Teile von der Fahrbahn entfernt und Ölspuren abgebunden. An unübersichtlichen Stellen wurden die Autofahrer vor Stauungen gewarnt. Der Leitende Polizeidirektor Werner Mutzel (Kempten) und der Leiter der Autobahnpolizeistation Memmingen Rainer Fuhrmann dankten dem Ortsverband Memmingen für die engagierte und gute Zusammenarbeit auf der Autobahn.

Erfreut zeigte sich Liepert über die Anerkennung, die die Arbeit des THW im vergangenen Jahr in den Reihen der Politik gefunden hat und die sich nun auch endlich in einer Aufstockung der Haushaltsmittel für das THW niedergeschlagen habe. Auf diese Weise könne – so Liepert – der bestehende Investitions- und Beschaffungsstau gelindert werden.

Insgesamt leisteten die 119 Helferinnen und Helfer (darunter 19 Junghelfer) 26.202 Dienststunden, davon 3.650 Jugendarbeit und  7.400 Einsatzstunden. Mehr als 15 Helfer haben über 500 Stunden geleistet, was jeweils dem Beschäftigungsumfang einer 25% Stelle entspricht.

In ihren Grußworten dankten Klaus Holetschek (MdL) sowie Margaretha Böckh (2. Bürgermeisterin der Stadt Memmingen) und Marlene Preißinger (stellvertretende Landrätin des Landkreises Unterallgäu) den Helferinnen und Helfern für ihren außerordentlichen Einsatz im vergangenen Jahr und wünschten angesichts der zu erwartenden Herausforderungen im kommenden Jahr ein gutes Gelingen und eine stets sichere Heimkehr von allen Einsätzen.

Zahlreiche Helferinnen und Helfer konnten für ihre langjährige erfolgreiche Mitwirkung im Ortsverband geehrt werden. Ein besonders seltene Auszeichnung stellte die Ehrung von Eduard Lorenz dar, der seit der Gründungsversammlung am 11. Mai 1955 im Gasthaus Schwarzer Ochsen mit dem Ortsverband Memmingen verbunden ist. Außerdem wurden in diesem Jahr Berthold Kuhn (50 Jahre), Johannes Sommer (40 Jahre), Michael Kletwig (20 Jahre), Julian Schedel, Sven Mayer, Christian Stoll und Stefan Kohler (alle 15 Jahre) sowie Sara Unglert, Laura Durach und Alexander Steur (10 Jahre) geehrt.

Brigitte Müller, Geschäftsführerin im THW Geschäftsführerbereich Kempten, dankte den Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und zeichnete Lukas Purkert (1. Bergungsgruppe)  mit dem Helferzeichen in Gold sowie Stephan Zettler (Fachgruppe Räumen) mit dem Helferzeichen in Gold mit Kranz für ihre besonderen Verdienste aus.

Im Anschluss an den offiziellen Festakt des Neujahrsempfangs konnten die Teilnehmer – verpflegt von der Fachgruppe Logistik/Verpflegung – den Abend in intensiven Gesprächen ausklingen lassen.

Bilder: Florian Kispert

Pressebericht des Memminger Kurier, der Memminger Zeitung und Die Lokale.

Fachberatereinsatz: Brand landwirtschaftliches Anwesen

2. Januar 2016

Gernstall/Mindelheim (DH). Am Abend des 2. Januar 2016 wurde der Fachberater des THW Memmingen zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Gernstall bei Mindelheim alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich, dass die Stallungen des Bauernhofes bereits im Vollbrand standen. Daher wurden weitere Einsatzkräfte nachgefordert. Neben den Feuerwehren aus Mindelheim, Apfeltrach, Dirlewang und Bad Wörishofen und den Rettungsdiensten war auch der THW Fachberater aus Memmingen zur Beratung und Unterstützung der Einsatzleitung an der Einsatzstelle. Glücklicherweise gelang es den Großteil der Tiere sowie das Wohnhaus zu retten. Die Stallungen wurden leider ein Opfer der Flammen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Integrierten Leitstelle,  der Feuerwehr Mindelheim und der Mindelheimer Zeitung.

Bilder: THW Memmingen

THV-Dienst nach den Feiertagen

2. Januar 2016

Memmingen (DH). Die THV-Gruppe des THW Memmingen unterstützte auch am 2. Januar 2016 wieder die Autobahnpolizei Memmingen bei der Bewältigung des Reiseverkehrs.

Aufgrund des sehr hohen Verkehrsaufkommens standen den gesamten Tag über zahlreiche Rückkehrer auf der A7 in Richtung Norden im Stau. Glücklicherweise ereigneten sich dabei bis zum späten Nachmittag keine nennenswerten Unfälle. Mit einsetzender Dunkelheit und dem sich verstärkenden Regen, kam es jedoch beinahe zeitgleich zu verschiedenen Unfällen auf der A7 aber auch auf der A96. 

Das THW Memmingen übernahm die Absicherung von Unfallstellen und unterstützte die Bergung verunfallter Fahrzeuge.

Bilder: THW Memmingen

10 Jahre THV: Technische Hilfe auf Verkehrswegen



31. Dezember 2015

Memmingen (DH). Auch im Jahr 2015 war das THW Memmingen wieder auf den Autobahnen im Bereich der Autobahnpolizei Memmingen im Einsatz. Viele Staus, Pannenfahrzeuge und Unfallstellen wurden abgesichert. Bereits seit dem Jahr 2005 sind Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes auf der Autobahn im Einsatz.

Der Jahreswechsel 2014/2015 war von starkem Schneefall mit Schneehöhen bis zu einem halben Meter und eisigen Minustemperaturen geprägt. Bei widrigen Straßenverhältnissen auf den Bundesautobahnen A7 und A96 kamen zahlreiche Verkehrsteilnehmer von der Straße ab. Die THV-Gruppe war mit bis zu acht Helfern und drei Fahrzeugen fast 16 Stunden im Einsatz, um Unfallstellen abzusichern. Auch einen Monat später, Anfang Februar, unterstützte das THW bei starkem Schneefall die Autobahnpolizei mit vier Fahrzeugen.

An 18 weiteren Tagen, insbesondere an den Hauptreisetagen der Schulferien, war jeweils ein Fahrzeug des THW mit bis zu fünf Helfern der THV-Gruppe in Bereitschaft um auf Anforderung der Autobahnpolizei Memmingen auf der A7 und A96 tätig zu werden. Dabei konnten etwa 30 Unfallstellen und Pannenfahrzeuge abgesichert werden. Außerdem wurden verschiedenste Teile von der Fahrbahn entfernt und Ölspuren abgebunden. An unübersichtlichen Stellen wurden die Autofahrer vor Stauungen gewarnt.

Auch im kommenden Jahr wird das THW Memmingen wieder bereit stehen, um die Autobahnpolizei bei ihrem Einsatz für einen fließenden Verkehr zu unterstützen.


Kontakt: manuel.dehn[ät]thw-mm.de

Jahresende

"Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin,
dass wir auf der Suche nach dem Großen und Außerordentlichen,
auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden."

Der Ortsverband Memmingen bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern für den außerordentlichen Einsatz und die Mithilfe in "unserem THW", allen Freunden und Gönnern für die Unterstützung, sowie allen andern Hilfsorganisationen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in 2015!

Allen wünschen wir ruhige und besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in das neue Jahr 2016.

Bereits am frühen Morgen ging es in den Bundestag
Landesbeauftragter Dr. Fritz-Helge Voß mit MdB Stephan Stracke, zugleich Vorsitzender der THW-Landesvereinigung Bayern und Ortsbeauftragter Klaus Liepert

Parlamentarisches Frühstück im Bundestag

26. November 2015


Berlin (DH). Gemeinsam mit dem Landesbeauftragten Dr. Fritz-Helge Voß war der Ortsbeauftragte des THW-Memmingen Klaus Liepert als Vertreter für das THW in Bayern im Bundestag in Berlin. Über 260 Abgeordnete des Bundestages folgten dort der Einladung der THW-Bundesvereinigung zu einem Treffen mit Vertretern des THW aus dem gesamten Bundesgebiet.


Alle zwei Jahre lädt die THW-Bundesvereinigung zu einem Treffen zwischen Vertretern des deutschen Bundestages und des Technischen Hilfswerkes ein. Ziel dieser Veranstaltung ist es, mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen und  die Parlamentarier über die Arbeit und die vielfältigen Aufgaben des THW zu informieren. Wichtiges Thema in diesem Jahr war auch das Engagement des THW in der Flüchtlingshilfe. Der vor einigen Tagen beschlossene Bundeshaushalt 2016 sieht für das THW einen deutlichen Mittelaufwachs vor. Dadurch ist ein wichtiger Schritt erreicht, um das THW auch für die künftigen Herausforderungen angemessen auszurüsten. Die Vertreter des THW nutzten die Veranstaltung, um den Abgeordneten für das Vertrauen in das THW zu danken, das sich in diesem Beschluss widerspiegelt.


Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der THW-Bundesvereinigung e.V. bzw. des THW.


Einsatz: Brand Bauernhof in Zieglerberg (Steinheim)

20. November 2015


Zieglerberg/Steinheim (DH). Am frühen Morgen des 20. November 2015 alarmierte die Integrierte Leitstelle gegen 3:20 Uhr zahlreiche Feuerwehrkräfte zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Ziegelberg bei Steinheim. Teile des Gebäudes standen in Vollbrand. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde das THW Memmingen angefordert.


Neben den Feuerwehren aus Steinheim, Amendingen, Buxheim, Memmingen und Bad Grönenbach sowie zahlreichen Sanitäts- und Rettungskräften wurde der Fachberater THW des Ortsverbandes Memmingen alarmiert. Auftrag der THW-Einsatzkräfte war die Ausleuchtung der westlichen Einsatzabschnitte. Im Einsatz waren dazu 16 Helfer mit den beiden Gerätekraftwagen und dem Stromerzeugungsaggregat mit Lichtmast (GKW I, GKW II, SEA 60kVA) sowie das Sonderfahrzeug „Licht“ (MLW-Licht). Außerdem unterstützten die Helfer die Feuerwehrkräfte beim Ablöschen einzelner Glutnester, dazu wurden u.a. Baustahlmatten und ein Stahlträger entfernt. Gegen 9:30 Uhr war der Einsatz für die THW-Kräfte abgeschlossen.



Bilder: THW Memmingen


Einsatz: Brand Papierfabrik in Ettringen

Vor der Halle wurde das SEA in Betrieb genommen.
Lagerhalle für Recycling-Papier.

10. November 2015


Ettringen (DH). Am Dienstag, den 10. November 2015, alarmierte die Integrierte Leitstelle gegen 16:20 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte zu einem Brand in einem Altpapierlager der Papierfabrik in Ettringen. Die Brandmelde- und Sprinkleranlage hatte in einer der Hallen ausgelöst. Auch das THW Memmingen war im Einsatz.


Neben zahlreichen Feuerwehren aus dem gesamten östlichen Landkreis Unterallgäu und dem angrenzenden Landkreis Augsburg wurde auch der Fachberater THW des Ortsverbandes Memmingen alarmiert. Auf Anforderung der Einsatzleitung hin stellte das THW die Beleuchtung der Halle für den Fall, dass aufgrund der Löscharbeiten ein Abschalten der Stromversorgung notwendig würde, sicher. Gegen 17:00 Uhr wurden dazu die Einsatzkräfte des THW angefordert. Im Einsatz waren 16 Helfer sowie ein Gerätekraftwagen mit dem Stromerzeugungsaggregat (GKW II, SEA 60kVA), das über einen Lichtmast mit 9,50m Höhe verfügt, sowie das Sonderfahrzeug „Licht“ (MLW-Licht), das mit seiner umfangreichen Ausstattung das großflächige Ausleuchten von Einsatzstellen ermöglicht. Da es den Einsatzkräften der Feuerwehren gelang, den Brand bald abzulöschen, konnte der Einsatz nach kurzer Zeit abgeschlossen werden. 



Bilder: Thomas Heiland


Unterstützungseinsatz im Warteraum Feldkirchen

4. November 2015



Feldkirchen/Straubing (JS). Nachdem einige Helfer des Ortsverband Memmingen beim Aufbau des Warteraum Asyl in Erding eingesetzt waren, unterstützte nun auch ein Helfer den Aufbau und Betrieb des Warteraums im niederbayrischen Feldkirchen.


Aufgrund des großen, anhaltenden Flüchtlingsstroms über die bayrische Grenze wurde im September diesen Jahres mit der Errichtung zweier Warteräume zur Aufnahme von Flüchtlingen begonnen. Konzepiert sind die beiden Auffanglager mit einer Aufnahmekapazität für je 5.000 Asylsuchende. Da der Warteraum in der Gäubodenkaserne bei Feldkirchen im Gegensatz zu Erding fast ausschließlich auf Basis von Zelten errichtet wurde, ist der Auftrag der nächsten Wochen den Warteraum Winterfest zu machen. Dazu werden spezielle beheizbare und doppelwandige Zelte eingesetzt. Betrieben wird das Flüchtlingslager in Zusammenarbeit von Bundeswehr, Technisches Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).


Im Rahmen der Umrüstung auf den Winterbetrieb schickte die Geschäftsstelle Kempten zwei Helfer aus Füssen und einen aus dem Ortsverband Memmingen nach Feldkirchen in den Einsatz. Autrag unseres Helfers waren Elektoinstallationen durchzuführen, sowie der Einsatz als Kraftfahrer beim Materialumschlag und dem Betanken der eingesetzten Stromerzeuger und Netzersatzanlagen.


Materialumschlag
Fehlerbehebung an einem Stromerzeuger
Zeltstadt im Nebel
Betankung einer Heizanlage
Tanken der mobilen Tankstelle
Winterfeste Typ 2 Zelte

THW Memmingen absolviert jährliche Zugübung

Erkunden von Gefahrgut.
Absuchen des Trümmerkegels nach Verschütteten.
Schaffen eines Zuganges durch Einsatz des Presslufthammers.

24. Oktober 2015


Benningen (SZ). Um für den Einsatz fit zu sein, führt der Ortsverband jährlich eine Zugübung durch. Bei der diesjährigen Einsatzübung galt es eine Gasexplosion in einem Reihenhaus zu bewältigen. Mehrere Personen waren unter den Trümmern des eingestürzten Gebäudes verschüttet.


Um 07:55 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Donau-Iller den THW-Fachberater zu einem Übungseinsatz. Gemeldet wurde eine Gasexplosion in einem Reihenhaus mit drei Parteien in der Hawanger Straße in Benningen. Unverzüglich rückte der Fachberater aus und erkundete die Einsatzstelle; der Zugtrupp und die 1. Bergungsgruppe wurden alarmiert.


Der Zugtrupp führte die Erkundung fort und verschaffte sich einen Überblick über die Lage. Mehrere verletzte Personen wurden in den Randtrümmern aufgefunden und umgehend von den Helfern der Bergungsgruppe versorgt. Eine Person musste aus einem verschütteten PKW befreit und dieser gesichert werden.


Um weitere verletzte Personen im Trümmerkegel aufzuspüren und zu retten wurde die Fachgruppe Ortung mit mehreren Ortungssystemen, die schwere Bergung (B2, Typ B) sowie die Fachgruppe Räumen mit Kompressor und Radlader zur Einsatzstelle entsandt. Der Zugführer koordinierte den Einsatz gemeinsam mit seinem Zugtrupp und wies den Gruppen ihre Aufträge zu. Darüber hinaus wurden die Daten der geretteten Personen mit den Daten der Meldebehörde abgeglichen,  um einen Überblick über die Anzahl der möglicherweise vermissten Personen zu erhalten.


Die Fachgruppe Ortung konnte mehrere Personen in Hohlräumen ausfindig machen; diese wurden dann von den Bergungsgruppen und der Fachgruppe Räumen gerettet. Dazu mussten u.a. mit Kompressor und Betonkettensäge Zugänge geschaffen werden. Die Arbeiten wurden durch an der Einsatzstelle aufgefundene Gefahrstoffe erschwert. Diese wurden identifiziert und fachgerecht geborgen. Ein aufflammender Entstehungsbrand musste mit Feuerlöschern eingedämmt und abgelöscht werden.


Nach Abschluss der Übung wurden alle Helfer von der Fachgruppe Logistik an der Übungsstelle verpflegt.


In der Auswertung durch die Übungsleitung und in den anschließenden Besprechungen mit den Führungskräften und Helfern werden Fehler aufgespürt und angesprochen. Auf diese Weise sollen sie langfristig ausgemerzt werden. Solche realitätsnahen Übungen dienen der bestmöglichen Vorbereitung der ehrenamtlichen Helfer auf Großschadenslagen. 



Aufbau Warteraum Asyl in Erding

24. Oktober 2015

Erding (DH) Im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge hat das THW in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Bundeswehr einen sog. Warteraum für bis zu 5.000 Flüchtlinge errichtet.

Seit Ende September ist das THW in einem Teilbereich des Fliegerhorstes Erding im Einsatz, um eine Unterbringung von Flüchtlingen in den dort vorhandenen Gebäuden und Einrichtungen zu ermöglichen. In den letzten Wochen arbeiteten dort regelmäßig bis zu 350 ehrenamtliche Helfer aus THW-Ortsverbänden des gesamten Bundesgebietes. In etwa einem Monat wurden die ehemaligen Flugzeug-Shelter zu winterfesten Flüchtlingsunterkünften umgebaut. Damit dort 5.000 Personen untergebracht werden können, mussten auch zahlreiche Straßen und Wege angelegt sowie Strom- und Wasserleitungen verlegt werden. Das sog. Camp Shelterschleife konnte am 19. Oktober 2015 seinen Betrieb aufnehmen. Bis zur vollständigen Fertigstellung gehen die Arbeiten parallel zum laufenden Betrieb weiter.


Einige Helfer aus dem Ortsverband Memmingen unterstützten insbesondere die Elektroinstallationsarbeiten; die Fachgruppe Räumen war für ein Wochenende mit dem LKW-Kipper und dem Bergeräumgerät im Einsatz um Erdarbeiten durchzuführen. Ein Helfer war für längere Zeit als Campplaner für den Bereich Straßen- und Wegebau in Erding. 


LKW Kipper und BRmG beim Abtransport von Bauschutt.
Abfahrt nach dem Einsatz in die Heimat.
Sowohl in der Planung als auch in der Ausführung arbeiteten die Pioniere der Bundeswehr sowie das THW eng zusammen.
Erstellen des Planums.
Anpassen der Längs- und Querneigung im Verlauf der Straßenachse.
Im Anschluss wurde die Straße asphaltiert.
Ein Teil des Teams, das im Einsatz war.
Das Beladen von Stückgut ist mittels Palettengabel möglich.
Arbeiten mit dem Sortiergreifer.
Mit dem Sortiergreifer ist es möglich Trümmer punktgenau zu fassen und zu entfernen.
Arbeiten mit dem Tieflöffel.
Transport von Bagger und Anbaugeräten auf dem Kipper mit Tieflader.

FGr Räumen testet weitere Alternative zum Radlader

September 2015

Memmingen (TH). Die letzten drei Wochen hatte der OV Memmingen mit der FGr Räumen die Möglichkeit das breite Einsatzspektrum mit einem Liebherr Mobilbagger 914 der 15to Klasse zu erfahren.


Die bundesweit 130 Zettelmeyer 1801 mit Anbaugerät gehen auf die 30 Jahre Betriebsdauer zu. Deshalb laufen die Vorbereitungen zur Neubeschaffung bereits. Geplant ist ein Mix aus verschiedenen (Erd-)Baumaschinen, zur näheren Auswahl kommen Radlader, Teleskoplader und Bagger. Zu diesem Thema wollte sich auch die Fachgruppe Räumen aus dem Ortsverband Memmingen ein Bild über die möglichen Alternativen zum Radlader machen. Anfang des Jahres konnten die Helfer den Erprobungs-Teleskoplader aus dem Ortsverband Lauf Nürnberger-Land testen und ausprobieren. Mit den verschiedenen Anbaugeräten deckt er ein breites Spektrum verschiedenster Einsatzoptionen ab. 

Im Hinblick auf die ideelle Spezialisierung Räumen die Ende September im Ortsverband Memmingen stattfinden sollte, wollte man gemeinsam mit den anderen Räumgruppen noch einmal einen abschließenden Blick auf die drei Maschinentypen werfen. Nach ein paar informativen Gesprächen erklärte sich die Firma Liebherr bereit, uns für die IdS einen Mobilbagger 914 mit Tieflöffel, Sortiergreifer und Palettengabel zur Verfügung zu stellen. Großzügigerweise konnten wir den Bagger schon zwei Wochen früher entgegennehmen und bereits erste Erfahrungen sammeln.

Erprobt wurde unter anderem die Trümmerbeseitigung, was mithilfe des Sortiergreifers gezielt und kraftvoll geschehen kann. Erdbewegungsarbeiten sind ohne Frage die Mutterdisziplin des Mobilbaggers, aber auch die Be- und Entladung von Stückgütern auf Paletten. All diese Aufgaben kann der Bagger ohne große Probleme erfüllen. Er erfordert aber aufgrund der deutlich komplexeren Bewegungsabläufe des Baggerarms mehr Übung, als im Vergleich zum Radlader oder Teleskoplader.

Aufgrund der andauernden Flüchtlingseinsätze im ganzen Bundesgebiet, wurde die IdS durch den Landesverband Bayern kurzfristig abgesagt. Somit konnten die geplanten Ausbildungen, unter anderem mit dem Bagger, nicht durchgeführt werden.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Leiprecht von der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH, der uns sowohl zur IdS hin unterstütze, als auch bei der Beschaffung des Baggers samt Anbaugeräten behilflich war. 


Bilder: THW Memmingen

14. Memminger Entenrennen

11. Oktober 2015

Memmingen (MD). Zum ersten Jahrmarktssonntag findet das traditionelle Entenrennen des Memminger Serviceclubs Round Table 34 statt. Das THW unterstützt diese Veranstaltung seit Ihrer Geburtsstunde vor 14 Jahren.



Zum mittlerweile 14. Mal veranstaltete Round Table 34 am ersten Jahrmarktssonntag sein Entenrennen. Mit 2.700 verkauften Losen, nahmen dieses Jahr soviele Plastikenten wie noch nie beim Wettschwimmen im Memminger Stadtbach teil. Somit sind 13.500 Euro für regionale und überregionale Hilfsprojekte zusammengekommen. Der Weg im kühlen Nass von der Frauenkirche bis zum Marktplatz dauert ca. 15 Minuten. Dann schwamm die erste Plastikente ins Ziel.



Der „Ententransport“ wurde auch dieses Jahr wieder vom Team Räumen des THW Memmingen mittels Kipper übernommen. Für den Zieleinlauf konstruierten die Helfer/innen eine Auffangstation aus dem EGS (Einsatzgerüstsüstem) der Bergungsgruppen. Eine neu installierte Pumpe sorgte diesmal für den geordneten Soloeinlauf der Enten ins Ziel.



Fotos: Manuel Dehn


Die Enten kurz vor dem Start


am Zieleinlauf

THW zu Besuch in Berlin

05. bis 08. Oktober 2015

Berlin (MD). 50 Helfer/innen aus den drei THW Ortsverbänden Füssen, Kaufbeuren und Memmingen folgen der Einladung von MdB Stephan Stracke und reisen zu einer Bildungsfahrt in die Bundeshauptstadt.



Die vom Informations- und Presseamt der Bundesregierung organisierte Bildungsfahrt fand in den drei Orstverbänden im Wahlkreis von MdB Stracke großen Anklang. So reisten rund 50 Helfer/innen mit einem Bus für vier Tage nach Berlin.



Das bunte und sehr gut organisierte Programm reichte von der Besichtigung des Reichstagsgebäudes, der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, des Bundesinnenministeriums, dem Besuch der Bayerischen Landesvertretung bis hin zur Busrundfahrt durch Berlins Straßen und Schiffrundfahrt durch den Regierungsbezirk auf der Spree. Des Weiteren hatte die TWH Reisegruppe die Gelegenheit mit Herrn Stracke über aktuelle Themen zu diskutieren und im THW Berlin, Brandenburg u. Sachsen-Anhalt mit THW Präsident Brömme zu sprechen. In der Feuerwache Berlin-Tiergarten lernten die Interessenten außerdem den Alltag einer Großstadtfeuerwehr mit deren Fahrzeugen und Einsatzmittel kennen.



Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Stephan Stracke und seinem Team für die Einladung zu dieser durch und durch super organisierten und sehr informativen Bildungsfahrt.



Fotos: Manuel Dehn


die THW Reisegruppe vor dem Brandenburger Tor
der Deutsche Bundestag
Gespräch mit THW Präsident Brömme im THW Berlin, Brandenburg u. Sachsenanhalt
Besuch der Bayerischen Landesvertretung in Berlin

Zivilschutzverein Liechtenstein zu Besuch im THW Memmingen

26. September 2015

Memmingen (MD). Am Samstag Morgen fand ein Informationsaustausch mit dem Zivilschutzverein aus Liechtenstein im THW Ortsverband Memmingen statt.

Neben einem Informationsfilm, einer Präsentation über die Organisationsstruktur und des Einsatzportfolios des THW und einer anschließenden Besichtigung des Fuhrparks konnten sich beide Organisationen bei gemütlicher Kaffeerunde kennenlernen und sich über aktuelle Herausforderungen austauschen.



Foto: THW Memmingen




THL Ausbildung der Bergungsgruppen bei der Feuerwehr Memmingerberg

08. September 2015

Memmingerberg (JS). Um den Umgang mit dem hydraulischen Rettungssatz aufzufrischen nutzte die erste Bergungsgruppe verstärkt durch Teile der zweiten Bergung das Angebot der Freiwilligen Feuerwehr Memmingerberg zu einer gemeinsamen THL-Übung.

Zu Beginn der Übung wurde die Einsatzstelle durch die verschiedenen Leuchtmittel von Feuerwehr und THW ausgeleuchtet. Dabei konnte die zweite Bergungsgruppe den Lichtmast ihres SEA 60kVa Aggregates zum Präsentieren. Nach einer Unterweisung der Helfer in den hydraulischen Rettungssatz und das Zubehör- Material wurden diverse Möglichkeit der Rettung einer eingeklemmten Person durch die Kameraden der Feuerwehr Memmingerberg erläutert. Im Anschluss konnten die Helfer selbst Hand anlegen und durften die erlernten Techniken unter der fachkundigen Aufsicht der Feuerwehrler anwenden. Nach einer über zweistündigen Übung konnten sich die Helfer der beiden Organisationen bei einer gemeinsamen Brotzeit über die verschiedenen Techniken austauschen.

Die Rettung eingeklemmter Personen aus Fahrzeugen stellt für das THW keine Standardaufgabe dar, da dies eigentlich der Feuerwehr obliegt. Jedoch verfügt die erste Bergungsgruppe ebenfalls über einen hydraulischen Rettungssatz, welcher beispielsweise bei einer Massenkarambolage mit mehreren eingeklemmten Personen zum Einsatz kommt. Daher kommt der Schulung der Helfer auf diesem Gerät einer hohen Wichtigkeit bei.

Ein herzlicher Dank gilt den Kameraden der Feuerwehr Memmingerberg unter Kommandant Thomas Haug für die Organisation und Durchführung der interessanten Ausbildung und freuen uns schon auf eine zukünftig, verstärkte Zusammenarbeit.

Bilder: Philipp Hampp (FFW Memmingerberg)



Einweisung in das Rettungsgerät
Einsatz des Glasschneiders
Unterweisung in die Schneidetechniken
Entfernen der A-Säule
Öffnen des Fahrzeugdachs
Personenrettung
Abladen von Bauzäunen
Anbringen des Windschutzes
Ankunftsbereich der Erstaufnahmeeinrichtung

Unterstützung Erstaufnahmeeinrichtung Asyl Memmingen

5.-6. September 2015


Memmingen (KH). Bei der Einrichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Memminger Johann-Bierwirth-Halle war auch der Ortsverband Memmingen eingebunden.

Einen Tag früher als erwartet musste die gut vorbereitete Erstaufnahmeeinrichtung der Stadt Memmingen für Asylsuchende in einer Sporthalle in Betrieb genommen werden. Bereits nach kurzer Zeit übernahm der anwesende THW-Fachberater den Auftrag, Heizgeräte und einen Windschutz bereitzustellen.
Beim Eintreffen des ersten Busses zeigte sich schnell, dass auf Grund der Witterung und der leichten Kleidung der Gäste für Wärme und Windschutz im Ankunftsbereich gesorgt werden musste. Daher wurde entschieden, mit Bauzäumen, Schutzfolie und Heizgeräten Abhilfe zu schaffen. Die Wärme wurde auch sofort dankend angenommen.
Darüber hinaus waren wir am Samstag und Sonntag mit weiteren, kleinen Unterstützungsarbeiten im Bereich Strom und Energie gut eingebunden.



Bilder: THW Memmingen

Arbeiten am und auf dem Wasser

18. August 2015


Illerbeuren (KH). Am Dienstagabend hat die Fachgruppe Ortung das Ausbildungsthema „Arbeiten am und auf dem Wasser“ in Illerbeuren direkt an der Iller aufgegriffen.

Anfangs gab es eine theoretische Einführung durch unseren Helfer Dipl. Geograf Christof Zahalka, der die Entstehung von Flüssen und dessen Eigenschaften detailliert erklärte. Anschließend wurden die Gefahren, die bei Arbeiten im und am Wasser bestehen, wie z.B. Strömungen und die korrekte Sicherung durch Gurte, Seile und Schwimmwesten, erörtert.


Zum Schluss wurde noch eine praktische Übung im Wasser durchgeführt, in der die Helfer ausgestattet mit Wathose und Sicherungsseil einige Meter die Iller erkunden konnten.


Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens bei Bad Grönenbach

Ausleuchten des Brandobjekts mit dem SEA Lichtmast
Aufbau Beleuchtung vor Stall

Aufbau SEA Lichtmast
MLW Licht

16.08.2015



Schulerloch/ Bad Grönenbach (JS). Am Sonntag den 16. August wurde das THW Memmingen gemeinsam mit zahlreichen Feuerwehren zu einem Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens im Bad Grönenbacher Ortsteil Schulerloch alarmiert. Die Kräfte des THW unterstützten die Feuerwehren bei den Löscharbeiten mit umfangreichen Beleuchtungsmaßnahmen.


Nach dem gegen 22.30 Uhr ein Feuer auf dem Gelände eines Groß-Milchviehbetriebes in Bad Grönenbach bei der Integrierten Leitstelle „Donau-Iller“ gemeldet wurde, alarmierte diese umgehend zahlreiche Feuerwehren und den Rettungsdienst, sowie auch den THW-Fachberater. Da sich der Brand sehr schnell ausbreitete, wurden umgehend weitere Kräfte nach alarmiert.


Der Einsatzauftrag des THW umfasste die Beleuchtung der Einsatzstelle. Daher rückten die Helfer mit dem Gerätekraftwagen 2 (GKW 2) mit dem 60kVA-Stromerzeugungsagreggat mit Lichtmast und dem Mannschaftslastwagen-Licht an. Die Vorderseite des Gebäudes wurde mit 8 Stativen mit Scheinwerfern ausgeleuchtet. Die Stromversorgung wurde durch das 25kVA-Aggregat sichergestellt. Die Rückseite und der Ablöschplatz für das brennende Heu wurden durch das SEA ausgeleuchtet.


Durch den schnellen und großflächigen Löschangriff der Feuerwehren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Da in einem Großteil des Brandobjektes Heu untergebracht war, musste die Halle jedoch vollständig durch einen Kettenbagger zerlegt werden und das Heu zum ablöschen abtransportiert werden. Daher mussten die Einsatzkräfte bis zum Sonnenaufgang an der Einsatzstelle bleiben. Um 7 Uhr Morgens konnten die THW Helfer wieder in die Unterkunft einrücken. Eingesetzt waren 12 Helfer im Einsatzraum und 18 in Bereitstellung.


Weitere Infos: www.ils-donau-iller.brk.de/97d295464339458c9a6b32e0fa07aad8



Das "Camp" in der Nacht
Bau einer Seilbahn über einen Graben
Mit dem BRmG würden Wege angelegt

Ausbildungs- und Übungswochenende der Fachgruppe Räumen

07.- 09. August 2015



Dornstadt (DH). Bereits zum zweiten Mal führte die Fachgruppe Räumen des THW Ortsverbandes Memmingen vom 7. bis 9. August 2015 ein Ausbildungs- und Übungswochenende durch. Das abwechslungsreiche Gelände des Bundeswehr-Standortübungsplatzes Lerchenfeld bei der Rommel-Kaserne (Dornstadt) bot zahlreiche Möglichkeiten für die Helfer, technische Grundfertigkeiten unter einsatznahen Bedingungen zu wiederholen und zu trainieren.


Am Freitagabend wurde nach einer Erkundung des nördlichen Geländes zunächst das „Camp“ aufgebaut, so dass die Unterbringung und eigenständige Verpflegung der 10 Helfer für das Wochenende sichergestellt waren. Mit Hereinbrechen der Dunkelheit wurden die Helfer bei einer Funkübung in zwei getrennten Trupps unter der Führung einer Einsatzleitung durch das weitläufige Gelände gelotst. Die Konzeption der Übung verlangte von den Helfern äußerste Präzision in der Formulierung der abgegebenen Funksprüche, da diese die Grundlage für das weitere Vorgehen des je anderen Trupps waren. Nach rund 2 Stunden hatten beide Trupps ihr jeweiliges Ziel erreicht.


Am Samstagvormittag wurde nach einem angenommenen Felsschlag in schwierigem Gelände eine Seilbahn unter Verwendung von Greifzügen und eines Dreibocks über einen etwa 10m tiefen Abgrund errichtet. Aufgrund der extremen Hitze mit über 35 Grad wurde die für den Nachmittag vorgesehene Übung in die etwas kühleren Abendstunden verlegt. Angenommenes Übungsszenario war hier eine Gasexplosion in einem der Übungshäuser. Die Helfer hatten nach der Erkundung durch die Führungskräfte zunächst einen Zugang zum Haus zu schaffen, in dem sie auf immer neue Hindernisse stießen, die sie überwinden mussten. Aufgrund von Rauchentwicklung konnte das Obergeschoss nur unter Einsatz von schwerem Atemschutz erkundet und die dort aufgefundene verletzte Person mit einem Leiterhebel aus dem Obergeschoß befreit werden. Gegen Mitternacht wurde auch diese Übung erfolgreich abgeschlossen.


Am Sonntagmorgen wurde das Camp abgebaut, sämtliches Material wieder auf die Fahrzeuge verlastet und die Heimfahrt in den Ortsverband angetreten.



Bilder: F. Kispert


Teilnehmer der Bootstour
Vorbereiten der Boote
Unterwegs auf der Iller

Bootstour der ersten Bergung auf der Iller

08. August 2015




Maria Steinbach (JS). Im Rahmen des Samstagdienstes führte die erste Bergungsgruppe wieder ihre traditionelle Bootstour auf der Iller durch.



Am Morgen traten zehn Helferinnen und Helfer der ersten Bergung mit zwei Fahrzeugen den Weg zum Iller-Wasserkraftwerk 6 bei Legau an. Von dort aus startete die Bootstour mit zwei unserer Schlauchboote die Iller abwärts. Einige Zwischenhalte zum baden sorgten für eine kühle Erfrischung bei den hochsommerlichen Temperaturen. Aufgrund der geringen Strömung war auch der Teamgeist der Mannschaft beim rudern gefragt. Am frühen Nachmittag erreichte man das Ziel an der Staustufe bei Maria Steinbach. Zurück in der Unterkunft konnten sich die Helfer beim gemeinsamen Grillen stärken.


Ausbildung mit der Feuerwehr Memmingen

Erklärung der Ortungsgeräte
Erkundung auf dem Trümmerkegel
Rettung des Patienten mittels Drehleiter
Rettung der verschütteten Person aus einem Hohlraum

31. Juli 2015

Memmingerberg (DH). Ausbildung der 2. Bergungsgruppe und der Fachgruppen Ortung und Räumen mit dem Löschzug II der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen im Bereich Trümmerrettung und Tiefbauunfälle.


Auf einem Übungsgelände in Memmingerberg absolvierten Feuerwehr und THW eine gemeinsame Ausbildung zu zwei typischen THW-Einsatzszenarien. Bei einer ersten Station war eine verschüttete Person aus einem Trümmerkegel zu retten. Dabei demonstrierte die Fachgruppe Ortung zunächst ihre technischen Möglichkeiten, eine Person im Trümmerkegel aufzuspüren, sodass diese anschließend gezielt gerettet werden konnte. In der zweiten Station war ein Arbeiter bei Kanalbauarbeiten verletzt worden. Ziel war es, ihn ohne Einsatz von Spezialgerät und mit einfachen, leicht verfügbaren Mitteln so aus dem Gefahrenbereich zu bringen, dass eine Gefährdung der Einsatzkräfte minimiert wird. Durch einen Holzverbau konnte der Graben so abgestützt und gesichert werden, dass eine Rettung gefahrlos möglich war. Der Patient wurde anschließen mit der Drehleiter aus dem Graben gerettet.



Die gemeinsamen Ausbildungen mit Feuerwehr und Technischem Hilfswerk zeigen immer wieder auf, wie man sich fachlich und technisch im Einsatz ergänzen kann. Wir bedanken uns hierfür an den Löschzug II der Fw Memmingen für die gelungene Veranstaltung. 



Bilder: S. Zettler


Stromversorgung bei überhitztem Heustock sichergestellt

Einweisung der Mannschaft
Beleuchtung mittels Lichtmast

27. Juli 2015



Frechenrieden (JS). Zu einem überhitzten Heustock wurde das THW Memmingen in der Nacht vom 27. Juli nach Frechenrieden alarmiert. Vor Ort wurden die beiden großen Stromerzeuger mit 60 kVA und 25 kVA, sowie Beleuchtungstechnik eingesetzt.



Kurz nach Mitternacht wurde der Fachberater des THW Memmingen gemeinsam mit über Hundert Einsatzkräften der örtlichen Feuerwehren und des Rettungsdienstes nach Frechenrieden zu einem überhitzten Heustock alarmiert.



Nachdem teilweise die Holzvertäfelung des Heustocks entfernt wurde, lokalisierten die Einsatzkräfte mit der Wärmebildkamera eine starke Hitzeentwicklung im Inneren. Im ersten Schritt versuchte man mit Wasser ein Ausbreiten der Glut zu verhindern. Stück für Stück wurde der Heustock letztendlich von oben abgetragen und das Heu mit Hängern und Traktoren der ansässigen Landwirte außerhalb der Ortschaft zum Ablöschen transportiert.


Nach einer halben Stunde wurden die Einsatzkräfte des THW nach alarmiert. Die Aufgabe der Helfer bestand zum einen die Heuzange des landwirtschaftlichen Anwesens mit Strom zu versorgen, wozu der Stromerzeuger des MLW Licht eingesetzt wurde. Die Löscharbeiten wurden mittels des Lichtmasts des SEA 60 kVA großflächig ausgeleuchtet.


Bis in die frühen Morgenstunden um 05.30 Uhr waren insgesamt 11 Helfer (inkl. Fachberater) mit MLW Licht und GKW 2 u. SEA 60 kVA im Einsatz.



Bilder: Manuel Dehn, Alex Wallner


Mittels DLK wurde der Baum Stück für Stück abgetragen

Unterstützung der Feuerwehr bei Sicherungsmaßnahmen

10. Juli 2015

Memmingen/Amendingen (AW). Die Helfer des THW MM unterstützten in der Nacht von Freitag auf Samstag die Feuerwehr bei der Sicherung und gezielten Teilniederlegung eines durch Unwetter und Blitzschlag beschädigten Baumes.


Kurz vor 23:00 bemerkten Gäste eines Biergartens im Memminger Stadtteil Amendingen eine Bewegung eines angebrochenen starken Astes. Daraufhin wurde die Feuerwehr und später der THW Fachberater gerufen. Da der beschädigte Teil des Baumes auf das nebenstehende Gebäude zu stürzen drohte, alarmierte der Fachberater zusätzliches Material und Personal an die Einsatzstelle.


Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten zunächst mithilfe von Schwerlastzurrgurten den abzubrechenden Teil des Baumes sichern. Zeitgleich wurde der Baum durch ein Peilfernrohr beobachtet, um führzeitig Bewegungen im Baum festzustellen. Anschließend unterstützten sie die Feuerwehr bei der aus Sicherheitsgründen notwendigen Teilniederlegung des betroffenen Baumes. Nach rund drei Einsatzstunden konnten die Helfer wieder abrücken.


Das THW war mit 11 Mann und zwei Fahrzeugen (GKW I und MTW-Z) im Einsatz.   



Foto: T. Heiland


Entfernen einer 40 m³ Späne-Mulde aus dem Gefahrenbereich
Unterstützung Löscharbeiten
Freilegen von Glutnestern zum Ablöschen
Bergeräumgerät im Brandschutt

Großbrand bei Gluthitze

5. Juli 2015

Memmingen/Niederrieden (KL). An dem wohl bisher heißesten Tag des Jahres ist ein Sägewerk in Niederrieden ein Raub der Flammen geworden. Bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad forderte der Einsatz von allen Einsatzkräfte das Äußerste.

Der alarmierte Fachberater des THW forderte bereits nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle die Fachgruppe Räumen mit Radlader und die Fachgruppe Logistik/Verpflegung zur Lieferung von Getränken an.

An der Einsatzstelle herschten durch den Brand Temperaturen von deutlich über 50 Grad, was insbesondere die Radladerfahrer, die stellenweise unter Atemschutz fahren mussten, bis an Ihre körperlichen Grenzen forderte. Das Gerät war mit gesamt 8 Betriebsstunden fast pausenlos im Einsatz.

Neben 13 Helfern vom OV Memmingen war die Log/Mat des OV Krumbach mit 3 Helfern zur Betankung im Einsatz.

Nach einem Einsatz am Freitag Abend, dem gleichzeit laufenden Festakt zum 60 Jubiläum, der Unterstützung des Golftunieres des Lions Club am Samstag waren die Helfer des OV dieses Wochenende praktische pausenlos im Dienst.

Fotos: THW Memmingen

Siehe auch: Polizeimeldungen

Absturzgefährdeter PKW
Vorbereiten der Einsatzmittel
Sichern des PKW mit dem Greifzug
Einsatz verschiedener Hebesysteme

Sicherung eines eingestürzten Parkliftsystems

03. Juli 2015


Memmingen (JS). Parallel zu den Feierlichkeiten unseres 60-jährigen Jubiläums wurden wir durch die Feuerwehr Memmingen zur Unterstützung angefordert, nachdem in einer Memminger Tiefgarage ein Parklift eingestürzt war. Unter dem Einsatz verschiedener Abstütz- und Hebesystemen konnten wir die betroffenen Fahrzeuge vor weiterer Beschädigung bewahren und sichern.


In den späten Nachmittagsstunden wurden Teile der Bergungsgruppen und der Fachgruppe Räumen zu einem Technischen Hilfeeinsatz angefordert. In einer Memminger Tiefgarage war durch bisher ungeklärter Ursache das Parkliftsystem teileingestürzt. Der Fahrer eines Fahrzeuges konnte sich gerade noch selbst aus seinem Fahrzeug retten. Nachdem das komplette Parkliftsystem als Einsturzgefährdet galt und noch weitere Fahrzeuge drohten abzustürzen, war schnell klar das hier schweres Gerät gefragt war. Das Parkliftsystem wurde zunächst durch die Einsatzkräfte mittels zweier Kreuzholzstapel gegen weiteres absacken gesichert. Über 5 Schwerlast-Hebekissen der zweiten Bergungsgruppe wurde das System wieder ins Wasser gebracht, wodurch der parallel mittels Greifzug gesicherte, über dem Abgrund des Lifts hängende PKW unbeschadet geborgen werden konnte. Im weiteren Verlauf wurde nach der Instandsetzung des Systems durch unsere Helfer das zweite Fahrzeug im Lift geborgen.


Im Einsatz waren 12 Helfer der Fachgruppe Räumen und der Bergungsgruppen I und II mit MTW-OV, Kipper mit Kompressor und GKW II.



Fotos: THW Memmingen


1955-2015
Kreuzherrensaal
Landesbeauftragter Dr. Fritz-Helge Voß
Gruppenbild der Ehrengäste
Übergabe der Jubiläumstasse durch die Jugendgruppe
Erinnerungstasse 60 Jahre THW Memmingen

60 Jahre THW Memmingen

3. Juli 2015

Memmingen (MD). Der Ortsverband Memmingen des Technischen Hilfswerks feiert seinen 60ten Geburtstag. Zahlreiche Vertreter aus Politik u. anderen Hilfsorganisationen nehmen am Festakt im Kreuzherrnsaal teil.

An einem sommerlichen Freitag Abend kamen zum Festakt im Memminger Kreuzherrnsaal zahlreiche Vertreter aus Politik, anderen Hilfsorganisationen und THW Ortsverbänden zusammen um gemeinsam mit den Helferinnen u. Helfern das 60 Jährige Jubiläum des Memminger THW zu feiern.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Memminger Ortsbeauftragten, Klaus Liepert, gratulierte der THW Landesbeauftragte Bayerns, Dr. Fritz Helge Voß, den Memmingern und berichtete über die aktuellen Herausforderungen des THW. Als weitere Gratulanten und Redner reihten sich der CSU Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek, MDB Stephan Stracke, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Stellvertreter des Landkreises UA Helmut Koch, Stadtbrandrat Hans Hirschmeier und Sprecher der 12 Ortsverbände des GFB Kempten, Wolfang Strahl ein.

Gelobt wurde v.a. die gute Einbindung des Memminger THW bei der örtlichen Gefahrenabwehr und die überaus gute Beziehung zu den anderen Hilfsorganisationen. Mit seinen fünf (Fach)Gruppen (Räumen, Logistik, Ortung und 2 x Bergungsgruppe) bildet der Memminger Ortsverband eine ergänzende und wichtige Komponente zu den ortsansässigen Hilfsorganisationen.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch den Bläserchor St. Martin. Nach der Verabschiedung durch die THW Geschäftsführerin Brigitte Müller ließ man den Abend bei belegten Brötchen, kalten Getränken und netten Gesprächen ausklingen.


Zu unserem Jubiläum haben wir ein Informationsschrift zusammengestellt, die viele Informationen zur unserer Geschichte und aktuellen Arbeit liefert...
...viel Freude beim lesen!

60 Jahre THW Memmingen

Gruppenbild der THW Helfer am Stützpunkt der Bundespolizei
.
Logistik Camp
Essensausgabe
Landung Hubschrauberverband

G7 Gipfel in Elmau - THW unterstützt die Bundespolizei

Juni 2015

Garmisch-Partenkirchen (MD). THW Memmingen verpflegt gemeinsam mit Helfer/innen weiterer drei Ortsverbände einen Hubschrauberlandeplatz der Bundespolizei mit bis zu 300 Personen im Rahmen des G7 Gipfels in Elmau.


Während der Vorbereitungen, der eigentlichen Veranstaltung und dem Abbau zum G7 Gipfel in Elmau war die Fachgruppe Logisik/Verpflegung des THW Memmingen an einem extra eingerichteten Hubschrauberlandeplatz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zur Verpflegung der dort eingesetzten rund 300 Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei und 30 THWler/innen im Einsatz. Unterstützt wurde unser acht- köpfiger Verpflegungstrupp von 12 Helferinnen und Helfern aus dem technischen Zug des Memminger Ortsverbands, sowie drei Helfer/innen aus dem THW Ortsverband Marktredwitz, einem Helfer aus Aalen sowie zwei Helfer/innen aus dem THW Ortsverband Bayreuth. Im Laufe des 12 tägigen Einsatzes waren insgesamt 30 Helfer/innen des Technischen Hilfswerks tätig (darunter 24 aus Memmingen).


Im Zweischichtbetrieb sorgten die Helfer/innen des THW für das leibliche Wohl der am Hubschrauberlandeplatz stationierten Beamtinnen und Beamten. Aufgeteilt wurde die Mannschaft in einen Küchentrupp, Ausgabetrupp, Spültrupp und Verwaltungstrupp. Auf dem Speiseplan standen neben „Königsberger Klopse mit Kartoffel“, „Rinderbrust mit Meerrettichsoße an Roter Bete “ und „Pasta in allen Varianten“ viele weitere, abwechslungsreiche Gerichte. Als Highlight galt dabei das Grillfest am letzten Einsatzabend mit Steaks, Würsten, Salten und vielem mehr.


Neben der Fachgruppe Logistik/Verpflegung waren auch Helfer/innen der (Fach-)Gruppen Elektroversorgung, Führung/Kommunikation, Instandhaltung und einem Fernmeldetrupp aus anderen Ortsverbänden stationiert.
Die überaus gute Zusammenarbeit aller THW Einheiten mit den Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei sorgte für einen reibungslosen und unkomplizierten Einsatzablauf während des G7 Gipfels.

Bilder: THW Memmingen, Bundespolizei






eingestürztes Regal
Deinstallation der Sprinkelanlage
Abbau der Querstreben an der Rückseite

Einsatz nach Unfall am Hochregallager

26. Mai 2015

Memmingen (MD). Gabelstapler fährt Hochregal an, Fahrer unverletzt. Das THW Memmingen sichert gegen Kompletteinsturz und unterstützt zusammen mit der Feuerwehr Amendingen bei der Entladung der Regale.

In den späten Abendstunden gg. 22:30 Uhr wird der Fachberater des Memminger THW zur Lagerhalle einer ortsansässigen Spedition alarmiert. Ein Staplerfahrer hatte ein Hochregal angefahren, welches teilweise einstürzte. Die Person konnte sich unverletzt aus der Gefahrenzone retten. Nachdem die noch gut gefüllten Regalebenen durch die Kollision stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, und die Stabilität nicht mehr gewährleistet war, musste das Regal im ersten Schritt mit Spanngurten an den Betonpfeilern gesichert werden.

Anschließend begannen die Helfer das an der Rückseite befindliche Hochregal abzubauen, um von hieraus die auf dem einsturzgefährdeten Regal befindlichen Paletten zu entladen. Dabei musste u.a. die Sprinkelanlage, welche voher durch die Feuerwehr Amendingen entwässert wurde, deinstalliert und Regalstreben abgebaut werden.

Ein Trupp der Fachgruppe Ortung überwachte permanent das Regal mit einer optischen Messeinrichtung, um kleinste Lageveränderungen festzustellen und ggf. die im Gefahrenbereich arbeitenden Helfer rechtzeitig warnen zu können.

Nach ca. fünf Einsatzstuden konnten die zehn Helfer/innen das entladene und gesicherte Hochregal den Verantwortlichen der Spedition übergeben.

Bilder: Manuel Dehn

Im Selbstversuch konnten die Kameraden der Feuerwehr die Betonkettensäge testen.
Mit Schutzausrüstung ging es an das Plasmaschneidgerät.
Gruppenfoto mit den Kamerdaden vom LZ V.

Feuerwehr Memmingen zu Besuch im Ortsverband Memmingen

15. Mai 2015



Memmingen (DH). Die Freiwillige Feuerwehr Memmingen war zu einer gemeinsamen Ausbildung mit der 2. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Räumen zu Besuch im THW Ortsverband Memmingen.


Der Löschzug 5 der Feuerwehr Memmingen besuchte das THW Memmingen. Schwerpunkt der gemeinsamen Ausbildung waren die Geräte und Ausstattung der „schweren Bergungsgruppe“ BII (B), die in Memmingen stationiert ist. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr erhielten eine kurze Einführung in den Umgang und die Einsatzmöglichkeiten von Betonkettensäge und Plasmaschneidgerät und konnten diese selbst einmal an Übungsobjekten testen. Daneben erhielten sie bei einem Rundgang durch den Ortsverband einen Einblick in Ausstattung und Einsatzoptionen des THW Memmingen.


Bilder: Thomas Heiland, Matthias Bergmanis

Einsatzübung der 2. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Räumen

09. Mai 2015



Lindau (DH). Im Rahmen des Samstagsdienstes führten die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen des OV Memmingen eine gemeinsame Einsatzübung durch. Als Szenario wurde eine Gasexplosion in einem Wohnhaus angenommen.


Am 9. Mai 2015 wurden die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen des THW Memmingen um kurz nach 7:00 Uhr zu einer Gasexplosion in der Umgebung von Lindau angefordert. Die Auswertung der angegebenen Koordinaten verwies auf ein abgelegenes Grundstück bei Lindau/Weißensberg, das vom dortigen Ortsverband als Übungsgelände unterhalten wird.


Als die Helfer das Übungsgelände erreichten, quoll dichter Rauch aus einem offenen Fenster im dritten Stockwerk des dort aufgebauten Wohnhauses, wo einige Jugendliche standen und um Hilfe riefen. Nachdem mit einer Leiter sofort ein Zugang geschaffen wurde, konnten diese mit einem Leiterhebel aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Parallel dazu wurde eine weitere Person geborgen, die unter einer schweren Baumaschine begraben lag. Aufgrund der Hinweise einer panisch-umherirrenden Jugendlichen wurde das gesamte Gelände nach einer weiteren vermissten Person abgesucht; diese konnte schließlich in einem Waldstück gefunden und an den Rettungsdienst übergeben werden.


Mit der Betonkettensäge wurde ein Zugang zum Kellergeschoss geschaffen, das aufgrund der Explosion nur auf diesem Weg zugänglich war. Nach einer ersten Erkundung und Gasmessung zeigte sich, dass nur der erste Abschnitt des Kellers gefahrlos zu begehen war. Die dort aufgefundenen Personen wurden mit einem Bergetuch und der Bergeschleppe gerettet. Für die weiteren Abschnitte war schwerer Atemschutz nötig, so dass die Atemschutzgeräteträger weiter vordringen mussten. Dabei stießen sie auf einem mühsamen Weg auf zahlreiche Hindernisse die zu überwinden waren und auf Gefahrstoff-Behälter, die sie bergen mussten. Bei der weiteren Erkundung fand der Atemschutztrupp drei verletzte Personen. Mit der Hand war eine Person in ein Gitter eingeklemmt, so dass sie vor der Rettung befreit werden musste. Erschwert wurde diese Rettung durch eine erneute Explosion und starke Rauchentwicklung.


Nach der abschließenden Besprechung und Auswertung der Übung wurde gegen Mittag gemeinsam gegrillt und die Helfer konnten sich von den anstrengenden Aufgaben etwas erholen. Nachdem das Einsatzmaterial zurückgebaut und auf die Fahrzeuge verlastet war, traten die Helfer den Rückweg als Marsch in einem geschlossenen Verband von vier Fahrzeugen an.


Die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen bedanken sich bei den Junghelfern der Jugend-Gruppe, die sich unermüdlich haben retten lassen und bei der Übungsleitung für die aufwändige Vorbereitung dieser gelungenen Übung.



Bilder: T. Hassel


Dichter Rauch dringt aus dem Dachgeschoss
Die Verletzten werden aus dem Gefahrenbereich gebracht
Mittels Leiterhebel konnten die Verletzten aus dem Obergeschoss gerettet werden
Teils unter schwerem Atemschutz mussten verletzte Personen gerettet werden
Anlegen der Pressluftatmer
Infostand am Theaterplatz
OB Dr. Holzinger besuchte unsere Jugendgruppe

"THW live erleben" - Ausstellung in der Memminger Fußgängerzone

02. Mai 2015

Memmingen (MD). Der OV Memmingen feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentierten die verschiedenen Fachgruppen des Memminger THW  ihren „Einsatzbaukasten“ in der Memminger Fußgängerzone.


Zur Bewältigung von Umweltkatastrophen wie Hochwasser und Orkanschäden, bei Verkehrsunfällen, Vermisstensuchen, Beleuchtungsaktionen und vielen anderen technischen Hilfeleistungen ist das THW Memmingen eng in die Einsatzstruktur in Memmingen, Landkreis und auch z.T. überregional eingebunden.

Zum 60-jährigen Jubiläum präsentierten die verschiedenen Fachgruppen des Memminger THW  ihren „Einsatzbaukasten“ in der Memminger Fußgängerzone. Interessante Ausstellungen und Aktionen, u.a. auch für Kinder, an verschiedenen Stationen, sowie eine leckere Mahlzeit aus der Feldküche erwartete die Besucher.

Am Weinmarkt konnte der 1. Bergungsgruppe beim Bau einer Wandabstützung über die Schulter geschaut werden. Die 2. Bergungsgruppe demonstrierte neben ihrem neuen SEA 50 KVA mit Lichtmast und dem GKW 2 auch den Einsatz der Betonkettensäge und des Plasmaschneidgeräts am Schrannenplatz. Nebenan stellte die Orungsgruppe ihr technisches Ortungsrepartoir vor und baute eine Wasserwippe (Pumpen aus dem von ihr betreutem ÖGA Fahrzeug „Pumpen“). Ebenfalls am Schrannenplatz konnte die Fachruppe Räumen Ihren Kipper mit Tieflader und Radlader vorzeigen.
Auch die Jugendgruppe des Memminger OV war an diesem Tag zahlreich vertreten. Sie errichtete einen 12 Meter langen Tonnensteg und warb aktiv mit Flyer, Luftballons und Give-Aways v.a. für den THW Nachwuchs am Theaterplatz. Hier konnten sich hungrige Besucher auch an einer Gulaschsuppe aus dem Feldkochherd der Logistikgruppe stärken. Koordiniert und betreut wurde die Veranstaltung vom Zugtrupp, der ebenfalls am Theaterplatz stationiert war.


Bilder: Manuel Dehn

Hochwasser in Buxach

Einsatz - Starkregen lässt Buxach über die Ufer treten.

02. Mai 2015

Memmingen (SZ). Der Regen der letzten Tage ließ den Pegel der Buxach ansteigen. In der Nacht von Freitag auf Samstag zog eine Starkregenfront über das Einzugsgebiet der Buxach, einem Nebenfluss der Iller, und ließ den Bach am Morgen des 2. Mai 2015 über die Ufer treten.


Gegen 07:20 Uhr wurde der Ansprechpartner THW/Fachberater von der Leitstelle Donau-Iller alarmiert. Die örtliche Feuerwehr benötigte an einer Einsatzstelle in Buxach gefüllte Sandsäcke um den Bach zurückzudrängen. Diese wurden mit dem LKW-Kipper und dem Bergeräumgerät an die Einsatzstelle geliefert. Gegen 08:15 Uhr konnten die fünf eingesetzten Helfer die Einsatzstelle wieder verlassen.

Info: Der Ortsverband Memmingen hält für die Stadt Memmingen und für den Landkreis Unterallgäu permanent gefüllte und ungefüllte Sandsäcke für Notfälle bereit.

Bild: Stephan Zettler

THW als Kooperationspartner von STIHL
das Event-Team

THW unterstützt STIHL Timbersports Series Deutschland

01. Mai 2015

Stetten (MD). Nachdem das THW Kooperationspartner des Arbeitsgeräteherstelle STIHL ist, wirkte der Memminger Ortsverband am ersten Maitag bei der TIMBERSPORTS Series in Stetten mit.


Neben zahlreichen Shows der TIMBERSPORTS Series Deutschland und einem breit gefächerten Veranstaltungsprogramm, erwartete die Besucher am ersten Maitag in Stetten zum Thema „Auf in den Mai“ auch div. Ausstellungen. Das THW, Kooperationspartner von STIHL, hatte hierbei die Gelegenheit sich zu präsentieren.  Elf Helfer/innen des Ortsverbands Memmingen standen für Fragen parat und betreuten einen eigenen Werbestand.


Bilder: M. Bergmanis

Einsatz - Bergungsgruppe beseitigt Sturmschäden

31.03.2015



Memmingen (JS). In den frühen Abendstunden unterstützte die erste Bergungsgruppe die Autobahnmeisterei bei der Notfällung zweier Bäume, welche drohten auf ein, an die Autobahnmeisterei Memmingen angrenzendes Gebäude zu stürzen.



Im Rahmen der Amtshilfe wurde die erste Bergungsgruppe durch die Autobahnmeisterei Memmingen zur Beseitigung von Sturmschäden, welche durch den Orkan „Niklas“ verursacht wurden hinzugezogen. Nachdem der Orkan in den Abendstunden wieder nachgelassen hatte, wurden erst zahlreiche Schäden ersichtlich. Durch den Sturm verursacht, drohten zwei Bäume auf ein Gebäude neben der Autobahnmeisterei zu stürzen. Eine risikofreie Notfällung konnte nur unter Sicherung durch die Zugwinde des Gerätekraftwagen 1 gewährleistet werden. Durch den Einsatz dieses Einsatzmittels, konnten die beiden Tannen sicher niedergelegt werden.



Bilder: Manuel Dehn

Erkunden des Gebäudes von Außen
Schaffen eines Zuganges in das Untergeschoss
Rettung einer Verletzten Person mittels Leiterhebel

Übungsszenario: Gasexplosion in einem Wohnhaus in der Memminger Altstadt


10. März 2015



Memmingen (DH). Die ehrenamtlichen Kräfte vom Technischen Hilfswerk haben nicht oft die Möglichkeit, an einem Abrissgebäude zu trainieren. Am vergangernen Dienstag ergab sich die Möglichkeit dazu in einem Abrissgebäude in der Memminger Altstadt. Zu einer "Gasexpolsion" wurden die schwere Bergung und die FGr Räumen am Ausbildungsabend gerufen.

Nach dieser Meldung rückten die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen mit den beiden Gerätekraftwägen sowie das neu beschaffte Stromerzeuguns-Aggregat in die Memminger Altstadt aus. Übungsobjekt war ein Abrissgebäude im ¨Klösterle¨.


Zunächst wurden in einer kurzen theoretischen Ausbildungseinheit die ¨5 Phasen der Bergung¨ wiederholt. Nach diesem standardisierten Muster gehen die Rettungskräfte etwa bei Großschadenslagen vor, um Personen aus eingestürzten Gebäuden zu retten.


Die Einsatzstelle wurde von der B2 mit dem Lichtmast des Aggregats großräumig ausgeleuchtet, während die Fachgruppe Räumen mit der Erkundung der Schadenslage begann. Um zu den Verletzten vorzudringen mussten eine versperrte Metalltür geöffnet und Zugänge zum verschütteten Keller und zum ersten Stock geschaffen werden. Im Kellergeschoss wurde eine verletzte Person reanimiert und mit einem Schleifkorb gerettet, während für den schonenden Transport einer weiteren Person aus dem ersten Stock der Leiterhebel eingesetzt wurde.


Wie realitätsnah die Ausbildung war, zeigten die Nachrichten des nächsten Tages. Zeitgleich mit der Ausbildung des Ortsverbandes Memmingen ereignete sich im nur 80km entfernten Gundelfingen tatsächlich eine Gasexplosion in einem Wohnhaus, bei der eine Person verschüttet wurde.

Bergungsgruppe I und Fachgruppe Ortung üben Beleuchtungseinsatz

03. März 2015


Memmingerberg (JS). Unter dem Ausbildungsstichwort "Örtliche Gefahrenabwehr – Beleuchtung " übte die erste Bergungsgruppe gemeinsam mit der Fachgruppe Ortung auf der Shelter-Schleife des ehemaligen Fliegerhorst Memmingerberg. Schwerpunkt bildete die Ausbildung an dem Mannschaftslastwagen-Licht (MLW-Licht), sowie an dem neuen Strom-Erzeugungs-Aggregat 60 kVA (SEA60).


Da die Beleuchtung in den vergangenen Jahren einen Haupteinsatzschwerpunkt für den Ortsverband bildete und die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft in diesem Aufgabenbereich nur durch eine fundierte Ausbildung der Helfer gewärleistet werden kann, übten die Bergungsgruppe I mit der Fachrguppe Ortung, welcher die Örtliche Gefahrenabwehr – Beleuchtung untersteht den gemeinsamen Einsatz. Dazu verlegten 25 Helfer mit den Fahrzeugen GKW I, GKW II mit SEA und der MLW Licht auf den ehemaligen Fliegerhorst Memmingerberg. Nach einer Stationsausbildung am SEA und dem MLW Licht konnten die Helfer die Beleuchtungstechnik zur Ausleuchtung eines Shelters zum Einsatz bringen. Durch die Ausbilder konnte dabei wieder ein hoher Ausbildungsstand bei den übenden Helfern verfiziert werden.


Bilder: Philipp Baur